Reise nach Kaliningrad

 

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Die Christ-Erlöser-Kirche in Kaliningrad

Berlin (fb) Der Besuch von Christoph Schneider in Kaliningrad war ein voller Erfolg. Die Idee eines ersten deutschen Weihnachtsmarktes in Russland bekommt mit einem Besuch in Kaliningrad weitere Unterstützung.

Nach einem Besuch im Erlebnisdorf Parey im Jerichower Land und fruchtbringenden Gesprächen machte Christoph Schneider, Entwickler der Idee von „Ersten deutschen Weihnachtsmarkt in Russland“ eine Fahrt nach Kaliningrad.

Besuch im Kulturministerium

Der wichtigste Termin war im Kulturministerium Oblast Kaliningrad bei Minister Sergej Kutznestov.  Das Konzept  hat den Minister überzeugt und man möchte 2019/20 einen gemeinsamen Deutsch-Russischen Weihnachtsmarkt in Kaliningrad durchzuführen. Im Januar kommt es im Kulturministerium zu einem Treffen, bei dem das Endkonzept vorgestellt wird und dann Vorverträge abgeschlossen werden.

Deutschsprachiger Stammtisch

Dort traf er am bekannten Stammtisch „ Deutschsprachiger Treff“ im Restaurant Zötler in Kaliningrad lebende Deutsche, unter anderem den Stammtisch-Vorsitzenden Wolfgang Sauer.  Ferner traf er Elena Plath, die sich touristisch im deutsch-russischen Dialog einbringt.

Die wohl wichtigste Begenung war Alina Dalischnewa, die perfekt Deutsch beherrscht und eine sehr gute Simultanübersetzerin ist. Sie begleitete Schneider bei allen wichtigen Terminen. Sie kommt in diesem Jahr zum Heidelberger Weihnachtsmarkt, um Erfahrungen zu sammeln. „Sie wird eine wichtige Aufgabe in Kaliningrad innehaben“, so Schneider.

Ebenso traf er  Sergej  Tarasow, den Vorsitzenden der  Friedens- und Jugendarbeit in Kaliningrad. Er machte mit Schneider eine Tour durch die Stadt und dem neuen Fussballstadion , in dem er im Sommer im Rahmen der Weltmeisterschaft alle vier Spiele gesehen hat. Seine Lieblingsmannschaft ist Kroatien.

Besonders erwähnenswert:

Sergej und seine Mitarbeiter werden im November in Moskau von Präsident Vladimir Putin für ihr Engagement ausgezeichnet.

Beitrag geplant

Inzwischen sind auch international mehrere Journalisten auf das Projekt aufmerksam geworden. So ist inzwischen auch von einem renommierten deutschen Sender ein Feature geplant. Der Sender ist an Christoph Schneider herangetreten und wird aktiv, sobald alles wasserdicht ist.

Über den Besuch im Kloster St. Georg in Götschendorf gibt es auch Kontakte zur russisch-orthodoxen Kirche.

Kaliningrad

Kaliningrad (seit 1946 russisch Калинингра́д, bis 1946 Königsberg) ist die Hauptstadt der Oblast Kaliningrad. Die vormals deutsche Stadt Königsberg wurde als Ergebnis des Zweiten Weltkrieges unter dem Namen Kaliningrad, wie der gesamte Nordteil Ostpreußens (außer dem Memelland), Teil der Russischen Sowjetrepublik, der größten Unionsrepublik der Sowjetunion. Benannt wurde die Stadt nach dem ehemaligen sowjetischen Staatsoberhaupt Kalinin. Seit der Unabhängigkeit der baltischen Staaten 1991 ist die Oblast Kaliningrad – von der Erreichbarkeit über die internationalen Gewässer der Ostsee abgesehen eine Exklave Russlands zwischen Polen und Litauen.

Die Stadt ist optimal für einen deutsch-russischen Weihnachtsmarkt geeignet.

Die Stadt ist Verkehrsknotenpunkt sowie Wirtschafts- und Kulturzentrum mit Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten, Theatern und Museen. Kaliningrad hatte bei der letzten Volkszählung im Oktober 2010 genau 431.902 vorwiegend russische Einwohner.

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Sergej Kutznestov (rechts) mit Christoph Schneider

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