Auf den Spuren von Karl Marx

180308 Marx
Christoph Schneider vor dem Geburtshaus von Karl Marx in Trier.

 

Der philosophische  Ansatz von Karl Marx ist komplex, seine Bedeutung wird immer wieder neu diskutiert. Doch unbestritten bleibt, dass Wladimir Lenin den Ansatz von Marx weiterentwickelt hat und er bedeutend für die Sowjetunion nach der Revolution von 1917 wurde und einen Weltenbrand auslöste. Wladimir Iljitsch Uljanow, der sich Lenin nannte, ist bis heute ganz zentral in Moskau auf dem „Roten Platz“ präsent. Zumindest als konservierter Leichnam – schwer zu beschreiben und auch schwer zu fassen – denn: Auch wenn die mit ihm verbundene Revolution nun 100 Jahre zurückliegt – die Hoffnungen und alles Ungemach, die er damals bei jenem „Handgemenge“ von St. Petersburg in Gang gesetzt hat, bewegen uns, ob man es nun mag oder nicht, ob man es wahr haben will oder nicht, bis zum heutigen Tage.

Christoph Schneider liebt diesen Roten Platz, will in der Russischen Förderation einen ersten deutschen Weihnachtsmarkt installieren und interessiert sich sehr für Geschichte.
So machte er auf einer Fahrt in die Champagne Halt in Trier und hauchte vorab schon den Atem des Großereignisses.

Zum 200. Geburtstag von Karl Marx gibt es in seiner Geburtsstadt Trier ein herausragendes Ereignis.

Eine riesige, von der Volksrepublik China gestiftete Karl-Marx-Statue ist am Dienstag in der Heimatstadt des weltberühmten Philosophen und Revolutionärs, eingetroffen. Die Statue wird am 5. Mai anlässlich seines Geburtstages offiziell eingeweiht.

Die chinesische Regierung hat der Stadt Trier eine Karl-Marx-Statue geschenkt. Nach einer gewissen Debatte hat Trier das Geschenk angenommen.

Die Statue wurde vom chinesischen Künstler Wu Weishan angefertigt. Sie soll 5,5 Meter hoch sein. Am 5. Mai soll sie auf dem Simeonstiftplatz im Zentrum von Trier aufgestellt werden – in Sichtweite des Geburtshauses von Karl Marx.

Karl Marx wurde 1818 in Trier geboren und lebte dort bis zum Beginn seines Studiums im Jahr 1835. Für seine politischen Anschauungen und Aktivitäten wurde er mehrmals verbannt, lebte zwischenzeitlich in Brüssel, Paris, Köln, bevor er sich in London niederließ, wo er 1883 starb. Dort avancierte das Grab zu einem Platz der Revolution, zu der Hoffnung, dass der Brexit doch noch aufzuhalten ist … im Sinne eines europäischen Miteinanders.

Beitrag: Frank Bürger

 

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